Postkarte – Einladung zur Vollversammlung

Gemeinsam mit dir wollen wir unsere Kampagne für eine wirkliche Tarifgerechtigkeit in unserer Kulturarbeit starten. Wir haben hierzu eine Einladung (Postkarte) zu einer Vollversammlung gemacht, die auch unsere Forderungen enthält und die du dir hier herunterladen kannst.

Vollversammlung

am 28. August 2019 um 19.00 Uhr
im Musiksaal des Gewerkschaftshauses
Besenbinderhof 57a
20097 Hamburg

Download Postkarte (Einladung)

Warum die Aktion »Weißes Cover«?

Aktion Weißes Cover

Liebe*r Besucher*in,

Sie wundern sich sicherlich, warum das aktuelle Programm Ihres Stadtteilkulturzentrums oder Bürgerhauses des Vertrauens ein wenig fade aussieht und fragen sich vielleicht auch: »Hier fehlt doch was?!“«

Wir haben die Antwort für Sie: Ja genau, hier fehlt etwas!

Im letzten Jahr hat sich das »Bündnis KulturWert«, ein Zusammenschluss von Beschäftigten aus soziokulturellen Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern in Hamburg gegründet. Unterstützt von der Gewerkschaft ver.di und dem Dachverband STADTKULTUR HAMBURG, setzt sich das Bündnis für eine gerechtere Entlohnung und für die Stabilisierung im Hinblick auf die prekären Arbeitsbedingungen in der Stadtteilkulturarbeit ein. Denn auch, wenn den Besucher*innen und Gästen das oftmals gar nicht so erscheinen mag, kämpfen die Einrichtungen seit langer Zeit mit Themen wie fehlende Personalmittel bei erhöhter Komplexität der Aufgabenbereiche, befristete Arbeitsverträge, Überarbeitung in Teilzeitstellen mit Aussicht auf Altersarmut.

Die städtischen Förderungen, die die Einrichtungen bekommen, sind grundsätzlich viel zu gering, um den Angestellten eine faire Entlohnung oder gar Anspruch auf Tarifleistungen wie Überstundenzuschläge oder Sonderzahlungen (z.B. Weihnachtsgeld) zu gewähren. Dieser Kampf ist kontraproduktiv für die wichtige Arbeit, die wir leisten. Wir bieten Orte der Begegnung und des Austausches. Bei uns kommen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen: Beim Basteln und Reparieren, beim Zeichnen und Singen, beim Lernen und Spielen, beim Tanzen und Lachen, beim Diskutieren und Teilen, von klein auf bis ins hohe Alter. Intergenerativ, inklusiv und interkulturell. Aus einem anonymen Nebeneinander im großstädtischen Alltag wird ein anteilnehmendes Miteinander mit gestalterischer Strahlkraft auf die Gesamtgesellschaft.

Zusammen mit Ihnen wollen wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen. Den politischen Verantwortungsträger*innen muss vor Augen geführt werden, welche gesellschaftlich bedeutenden Aufgaben wir tagtäglich erfüllen.  Bei den derzeitigen Arbeits- und Entlohnungsbedingungen fällt es schwer, diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!